Peter Bares, 1936 in Essen geboren, ist seit 1992 kirchenmusikalischer Künstler an der Kirche und international bekannten Kunst-Station Sankt Peter zu Köln. Früh erlebte er als Internatsschüler die Gregorianik und die Polyphonie Alter Musik in Verbindung mit der großen Liturgie und dem Klang der Orgel. Aus diesem Urfundus vergangener Jahrhunderte schöpft er bis heute. Unter Beachtung alter Gesetzmäßigkeiten von Tonsatz und Kontrapunkt transponiert er die hohe musikalische Kunst in seine Sprache, eine Sprache, die Zuhörer ergreift. Besinnlich sind sie wie im Staunen gefesselt an seine unerschöpflichen musikalischen Ideen, die ständig wechseln zwischen farbigen Elementen, entstanden aus entlegenen Obertönen und kontrapunktischer Strenge. Schon immer hat Bares alle Möglichkeiten der Farbgestaltung zum Verblüffen seiner Zuhörer ausgereizt. In seinen improvisatorischen Fähigkeiten ergreift er alle technischen Möglichkeiten einer Orgel, immer auf der Suche nach Neuem, bisher Ungefassten.

Bares beim Komponieren am Ibach-Flügel, hier entstehen seit 1962 sämtliche “Urschriften”

Bares beim Abschreiben in Köln Sankt Peter, “Reinschrift”

Komposition 2002 Urschrift

Bares an der Orgel in Sankt Peter, Köln

Komposition 1962, Stilkopie, Urschrift

Komposition 2002 Reinschrift

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